Schlafen
Wir schlafen draußen in der Wüste. Ein eigenes Einzelzelt ist möglich, ebenso das Schlafen unter freiem Himmel. Entscheidend ist, dass Du nachts warm liegst und Dich für den nächsten Tag erholen kannst.
DEEP LAND / NATURE RETREAT
SAHARA
Weite. Stille. Einfachheit.
Sechs Tage lang sind wir zu Fuß mit einer kleinen Karawane durch die marokkanische Sahara unterwegs. Wir gehen mehrere Stunden am Tag, machen Pausen und schlagen am Nachmittag unser Lager an einem neuen Ort auf.
Unser Gepäck, die Ausrüstung und der Proviant werden von Dromedaren getragen. Wir leben als kleine Gruppe gemeinsam mit unseren lokalen Guides in der Wüste und ziehen am nächsten Morgen weiter.
Mit jedem Tag wird der Rhythmus einfacher: gehen, rasten, essen, ankommen, das Lager aufbauen, beobachten, reden, schlafen.
Es entsteht Zeit. Für die Landschaft. Für Gespräche. Für Stille. Und für das, was unterwegs gerade da ist.
Nicht die Sahara besuchen. Für einige Tage in ihr leben.
DEEP LAND reist bewusst in sehr kleinen Gruppen. Vier Teilnehmer ermöglichen einen persönlichen Rahmen, viel Beweglichkeit unterwegs und genügend Raum, die Landschaft im eigenen Rhythmus zu erleben.
Die kleine Gruppe ist kein exklusives Extra. Sie ist Teil der Art, wie diese Reise funktioniert.
Wir beginnen den Tag früh. Nach dem Frühstück bauen wir gemeinsam das Lager ab und ziehen mit der Karawane weiter.
Vier bis fünf Stunden sind wir zu Fuß unterwegs, meist etwa 12 bis 15 Kilometer. Dazwischen machen wir Pausen und nehmen uns Zeit für die Landschaft.
Am Nachmittag erreichen wir unseren neuen Lagerplatz und bauen das Lager auf. Danach bleibt Zeit zum Ausruhen, Erkunden oder einfach für sich zu sein. Nichts davon ist Programm.
Wir essen gemeinsam, sitzen zusammen oder ziehen uns zurück. Mit der Dunkelheit wird es ruhig im Camp. Am nächsten Morgen ziehen wir weiter.
Ankommen. Anreise nach Marrakesch und erste Übernachtung.
Richtung Süden. Transfer über das Atlasgebirge nach Zagora. Ankommen im Resort, Kennenlernen und Vorbereitung auf die kommenden Tage.
Die Karawane beginnt. Transfer nach M’Hamid. Dort treffen wir unsere lokalen Guides und Dromedare und gehen gemeinsam hinaus in die Wüste.
Sechs Tage unterwegs. Zu Fuß ziehen wir von Lagerplatz zu Lagerplatz durch die Sahara. Jeden Morgen brechen wir auf, jeden Nachmittag kommen wir an einem neuen Ort an.
Zurück. Am Ende der Karawane werden wir mit Geländewagen abgeholt und fahren zurück nach Zagora. Dort verbringen wir unsere letzte Nacht.
Heimweg. Transfer zurück nach Marrakesch.
Wir schlafen draußen in der Wüste. Ein eigenes Einzelzelt ist möglich, ebenso das Schlafen unter freiem Himmel. Entscheidend ist, dass Du nachts warm liegst und Dich für den nächsten Tag erholen kannst.
Du trägst unterwegs nur einen kleinen Tagesrucksack. Hauptgepäck, Ausrüstung und Proviant werden von den Dromedaren getragen.
Unterwegs essen wir gemeinsam mit unseren lokalen Guides. Es gibt gutes, einfaches, traditionelles Essen, das vor Ort zubereitet wird.
Unser Trinkwasser wird für die Tage in der Wüste von der Karawane mitgeführt und steht unterwegs ausreichend zur Verfügung.
Die Waschmöglichkeiten in der Wüste sind einfach und begrenzt. Duschen gibt es nur dort, wo sie auf unserer Route verfügbar sind. Für die Tage in der Wüste ist die Toilette grundsätzlich eine diskrete Lösung im freien Gelände.
Es gibt kein grundsätzliches Handyverbot. Gleichzeitig soll das Smartphone während dieser Tage möglichst wenig Raum einnehmen. Für notwendige Kommunikation nach Hause ist ein kurzes tägliches Zeitfenster vorgesehen.
Keine Survival-Challenge, keine Wellnessreise und kein Seminarprogramm. Wir sind mehrere Tage zu Fuß in der Wüste unterwegs – sorgfältig vorbereitet und geführt, mit einem einfachen Alltag und viel Zeit draußen.
Ich bin Elias und während des gesamten Retreats Dein persönlicher Ansprechpartner. Die Reise ist sorgfältig vorbereitet und geführt. Unterwegs arbeite ich eng mit unseren lokalen Guides zusammen. Wir sind als eine kleine Gruppe gemeinsam unterwegs.
Du brauchst eine moderate Grundfitness, aber keine Outdoor-Erfahrung. Komfort hat dort seinen Platz, wo er Regeneration und Sicherheit unterstützt. Reduktion dort, wo sie zur Erfahrung gehört.
Mehr über michEine moderate Grundfitness ist erforderlich. Wir gehen im Allgemeinen etwa 4–5 Stunden am Tag.
Nein, Outdoor-Erfahrung ist nicht erforderlich.
Die mobilen Camps haben kleine persönliche Zelte (ca. 2 × 2 m) und ein großes gemeinsames Zelt. Zur Ausstattung gehören ein Zelt, eine etwa 10 cm dicke Schlafmatratze, ein marokkanischer Teppich, Decken, Kissen und ein Schlafsack-Inlett. Einen eigenen Schlafsack bringst Du bitte mit, wenn Du möchtest auch ein eigenes Zelt. Bei geeigneten Bedingungen kannst Du auch unter freiem Himmel schlafen.
Im Januar und Februar liegen die Tagestemperaturen normalerweise bei etwa 20–30 °C, die Nachttemperaturen bei etwa 5–10 °C. Zusätzliche Decken sind verfügbar.
Trinkwasser wird für Trinken, Kochen und Zähneputzen geschont. Für Händewaschen und Küchenaufgaben wird Wasser aus nahegelegenen Brunnen verwendet. Eine Dusche kann in einer Oase möglich sein, hängt aber von den Bedingungen ab; tägliches Duschen gibt es nicht. Die Toilette ist grundsätzlich eine diskrete Lösung im freien Gelände.
Für Trinken, Kochen und Zähneputzen werden etwa 6 Liter pro Person und Tag eingeplant. Zusätzlich ist eine Reserve vorgesehen. Falls mehr Wasser benötigt wird, kann es mit den Kamelen oder per Geländewagen nachgebracht werden.
Es gibt gutes, einfaches, traditionelles Nomadenessen. Zum Frühstück sind unter anderem Obst, Datteln, Oliven, Marmelade, Honig und Brot vorgesehen. Mittags gibt es schnelle Gerichte wie gekochtes Gemüse, Reis und Salat, abends verschiedene marokkanische Tajines. Wegen fehlender Kühlmöglichkeiten werden keine Fleisch-, Milch- oder anderen leicht verderblichen Produkte mitgeführt.
Das persönliche Gepäck sollte maximal etwa 30 Liter umfassen. Du trägst unterwegs nur einen kleinen Tagesrucksack mit den Dingen, die Du unmittelbar brauchst. Das übrige Gepäck kann von den Kamelen getragen werden.
Ja. Das Mithelfen beim Auf- und Abbau des Camps, beim Feuer, Kochen, Wasser und im Umgang mit den Kamelen ist ein wesentlicher Teil des gemeinsamen Unterwegsseins. Die Aktivitäten außerhalb von Route, Mahlzeiten und Camp-Aufbau sind freiwillig.
Entlang der gesamten Route ist zuverlässiger Mobilfunkempfang vorgesehen. Die Karawane führt außerdem Mobiltelefone und Erste-Hilfe-Ausrüstung mit.
Die gesamte Route und alle Übernachtungsplätze sind in Notfällen mit einem Geländewagen erreichbar. Die voraussichtliche Anfahrtszeit zu den Camps liegt je nach Ort bei etwa 30 Minuten bis maximal 2 Stunden. Elias und die lokalen Guides koordinieren notwendige Maßnahmen gemeinsam.
Wenn jemand nicht weitergehen kann, ist zunächst ein Weiterkommen auf einem Kamel möglich. Bei Krankheit oder Verletzung kann eine Evakuierung per Geländewagen organisiert werden; die Kosten dafür trägt die betroffene Person. Eine einzelne Person kann evakuiert werden, während die übrige Gruppe die Tour fortsetzt. Ziel ist in der Regel das Krankenhaus in Zagora.
Die wichtigsten Wetterrisiken im Januar und Februar sind Wind und Regen; starke Winde oder Sandstürme sind nicht häufig. Sollte das Wetter die Sicherheit beeinträchtigen, stehen nahegelegene feste Camps als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung. Die Entscheidung über Routenänderungen oder einen Stopp treffen Elias und die lokalen Guides gemeinsam.
Ja, gerne auch alleine.
Eine detaillierte persönliche Pack- und Ausrüstungsliste erhältst Du rechtzeitig vor der Reise.
Die Anreise erfolgt zunächst selbstständig per Flug nach Marrakesch, wo wir uns in einem Hotel treffen. Von dort geht es per Shuttle über Zagora und M’Hamid in die Sahara. Nach der letzten Nacht in der Wüste dauert die Rückfahrt nach Zagora ungefähr 3 Stunden. Am anderen Morgen erfolgt der Shuttle zum Flughafen nach Marrakesch.
Bevor Du Dich entscheidest, sprechen wir persönlich miteinander. Wir klären, ob das Retreat zu Dir passt und beantworten Deine offenen Fragen.
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